Titel der Arbeit: »Trash Art« 2 Charts (840 x 600 mm, auf Graupappe aufgezogen)
Name: Galina Nikolaeva Mihaylova - gemeinsam mit: Hristo Vassilev Raynov
Ort: 1504 Sofia, Bulgarien (Bulgaria)
Hochschule: Technical Forestry University
Studiengang: Faculty of Forestry Industry; Abschluss als Master Interior and Furniture Design
Abstract (übersetzt aus dem Englischen)
Was stellen Sie sich vor, wenn Sie das Wort Platte hören? Eine Oberfläche, die mit einem Material überzogen wurde? Langweilig, oder? Warum versuchen wir dann nicht, dieses Image zu ändern? Lassen Sie uns versuchen diese Oberfläche weniger flach zu gestalten, aber ohne auf die traditionelle Methode zurückzugreifen: Ein Messer zu benutzen oder die Platte zu biegen. Was, wenn wir versuchen, verschrottetes Material zu benutzen oder neue Materialien, die speziell für diese Gelegenheit als Verbundmaterialien hergestellt wurden und die 3D-Technologie zu verwenden? Jetzt haben wir eine schön verzierte Platte, die zum Gebrauch bereit steht. Oder warum verflechten wir unsere Materialien nicht miteinander und kleben sie dann mit PU oder EVA? Was denken Sie, wenn Sie das Wort "Verflechtung" hören? [...]. Stellen Sie nun vor, wie diese Entwürfe aussehen, ummantelt mit Leder, Folie oder Papier? Sie können [...] als Trennwände, Wandvertäfelungen oder als Dekoration für Schränke und Tische verwendet werden. Das sieht super aus, nicht wahr?
Urteil der Jury:
Das Projekt »Trash Art« setzt bei der Tatsache an, dass eine umhüllende Beschichtung in der Regel auch eines umhüllten Trägergrundes bedarf - und genau dieser Grundkörper wird gestaltet, aber dies, ohne auf die konventionellen Methoden der spanenden Bearbeitung zurückzugreifen. Reliefs können nach der Idee von Galina Nikolaeva Mihaylova und Hristo Vassilev Raynov auch durch Flechtwerke oder den stoffschlüssigen Verbund sehr kostengünstiger Werkstoffe und Recyclingmaterialien hergestellt werden. Die Jury würdigt mit diesem Projekt den ökologisch-nachhaltigen Ansatz zur Andersverwendung von ausrangierten Konsummaterialien und nicht minder die Grundidee, Oberflächenstrukturen als Fakturen von aditiven Fügeprozessen zu entstehen zu lassen.











