Titel der Arbeit: »Wemhöner scape« - 6 Charts (590 x 840 mm, auf Sandwichpappe aufgezogen
Name: Julia Schiffner - gemeinsam mit: Christine Groenewald, Tina Mülbüsch
Ort: 30161 Hannover, Deutschland
Hochschule: Akademie der Bildenden Künste München
Studiengang: Innenarchitektur, 7. Semester
Abstract
scape ist ein modulares Möbelsystem für den öffentlichen Raum. Besonderheit des "Architektur-Möbels" ist die innovative Herstellung aus unterschiedlichen Funktionsschichten, seine Komplexität und Vielfältigkeit in der Nutzung sowie die zukunftsorientierte Ober-flächenbeschaffenheit - seine intelligente Oberfläche!
Bei der Herstellung von scape wird durch die Kombination von mehreren Schichten zu einem Verbund ein Element geschaffen, das eine selbsttragende Struktur und somit autark von der ursprünglichen Unterform ist. Durch den Schichtaufbau, z.B. aus 3D-Furnieren und diversen Folien, entsteht eine intelligente Kombination. Die Einsatz-bereiche von scape sind sehr vielseitig. [...].
[h-scape = horizontales Element; v-scape = vertikales Element; plus-scape = Bindeglied]
Urteil der Jury:
»Wemhöner scape« ist als modulares "Architektur-Möbel" für den Public-Bereich ein skulpturales, raumbildendes Elementsystem dessen Besonderheit neben der vielfältigen Nutzungsoption und der ungewöhnlichen Beschaffenheit, der Außenhaut vor allem im Schichtaufbau der drei verschiedenen Elemente (h-scape = horizontales Element; v-scape = vertikales Element; plus-scape = Bindeglied) begründet liegt. Die Gruppenarbeit spielt mit der interessanten Möglichkeit, durch mehrfaches Wiederholen des Beschichtungsvorganges ein plastisches Verbundelement zu erzeugen, dessen selbsttragende Struktur auf einen Grundkörper verzichten kann - eine entsprechende Unterform dient hier nur als Matrize. Die zukunftweisende Idee beruht darüber hinaus auf Kombination verschiedener konventioneller Schichten (Kunststofffolien, Furniere, Metallfolien etc.) mit Funktionsschichten wie etwa Bildschirmfolien, Lichtfolien, elektrische Abhäsionsfolien oder auch textilen Belägen, die an den Vertikal- und Horizontalelementen ganz oder bereichsweise den äußeren Abschluss bilden. Nach Meinung der Jury zeigt diese Arbeit sehr deutlich recht ungewöhnliche, aber durchaus greifbare Anwendungsfelder für die Beschichtungstechnologie auf, wobei neben der Integration funfktionstragender Oberflächen sich gleichsam das Endprodukt dieser 3D-Technologie vom herkömmlichen Tragkörper emanzipiert







