Titel der Arbeit: »Fassaden« - 6 Charts (500 x 350 mm, auf Tonkarton aufgezogen) + Prototyp
Name: Patrick Knippertz
Ort: 41748 Viersen, Deutschland
Hochschule: Universität Duisburg/ Essen
Studiengang: Industrial Design, 3. Semester
Abstract
Jedes Gebäude besitzt eine eigene Fassade. Jede Fassade Besitzt einen eigenen Charakter. Manchmal ist es notwendig, die Fassade zu wechseln; alte Fassaden müssen erneuert werden, neue Fassaden errichtet werden. Durch die Vakuumpresstechnik der Firma Wemhöner ist es möglich, CNC-gefräste Dämmstoffelemente mit einem witterungsbeständigen Kunststoffmaterial (Folie) zu beschichten. Das bietet den Vorteil, dass eine einziges Fassadenelement alle an sich gestellten Aufgaben erfüllen kann. Darüber hinaus weisen die einzelnen Elemente ein sehr geringes Gewicht auf und sind leicht montierbar. Mit der Vakuumpresstechnik kann jedes Fassadenelement individuell bearbeitet werden, bzw. individuell zusammengestellt werden. Fast so leicht wie ein Tapetenwechsel.
Urteil der Jury:
Das Projekt »Fassaden« zielt auf die Außenhaut von Gebäuden, die nach der Vorstellung von Patrick Knippertz jenseits bekannt-uniformer Vorstadt-Klinker-Optik nach individuellen Vorstellungen gestaltet und mittels 3D-Technoilogie auch in Kleinserie gefertigt werden können. Dabei werden die technischen Anforderungen an ein Fassadenelement wie Gewicht, Wärmedämmung und Preisniveau mit verschiedenen Möglichkeiten der rasterartigen bzw. profilierten Gestaltung der Flächenlemente interessant verknüpft. Nach Meinung der Jury liegt die zu würdigende Leistung insbesondere in der Transformation eines bislang als ausgesprochene »Möbeltechnik« bekannten Verfahrens in den Architekturbereich der Außenanwendung als Fassadenelement. Der Projektansatz zeigt neue Wege zur Nutzung der dreidimensionalen Beschichtungstechnologie auf und stellt gleichsam Herausforderungen an die Folien- und Klebstoffqualität wie die Steuerung des Verfahrens auf halbharten Formträgern dar.








