Im Gegensatz zu den Verhältnissen beim Verarbeiten thermoelastischer Folien (PVC) gelingt 3D - Furnieren nur bei geringen Verformungen des Bauteiles. Der Formgebung sind durch die Furniereigenschaften Grenzen gesetzt. Eine erhebliche Einschränkung gilt Innenprofilen, vor allem über Eck. Haupteinsatzgebiete sind "echte" Füllungen oder Tischplatten mit abgerundeten Kanten. Diese Furniere müssen etwas feuchter sein als üblich. Sie haben eine Holzfeuchte von 12% und Furnierfugen müssen hitzebeständig verklebt sein. Die Kleberaufgabe wird auf dem Furnier und auf dem Profil der Trägerplatte vorgenommen. Unmittelbar vor dem Pressvorgang wird der Umformbereich leicht mit Wasser benetzt, um ihn so geschmeidig zu machen. Abhängig von Profilform und Holzart liegen die Pressdrücke zwischen 4 und 6 bar und die Presstemperatur an der Membrane etwa bei 120° C.










